Am 24. September ist
Bundestagswahl

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Wie einfach Wählen ist, zeigen wir Dir in 7 Schritten.

Super, lass uns anfangen!

Wahlhilfe

Dann mal los! Zuerst eine Frage:
Darfst du überhaupt wählen?

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Dazu musst Du drei Bedingungen erfüllen:

  1. Du musst deutsche Staatsbürgerin / deutscher Staatsbürger sein.
  2. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein.
  3. Du musst seit mindestens drei Monaten in Deutschland wohnen.
Kein Problem! Das trifft auf mich zu. Leider bin ich noch nicht 18. Ich bin kein deutscher Staatsbürger. Ich bin zwar deutscher Staatsbürger, über 18 Jahre alt, aber wohne nicht in Deutschland.
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Wenn Du noch keine 18 Jahre alt bist, darfst Du nicht den Bundestag wählen. Das steht so im Grundgesetz.

Allerdings gibt es andere Wahlen wie Kommunalwahlen und auch einige Landtagswahlen, bei denen Du schon mit 16 wählen darfst. Welche das sind, erfährst Du z. B. hier: Wahlen ab 16 in Deutschland (machs-ab-16.de).

Schade! Wie geht’s weiter, wenn ich wahlberechtigt wäre?

Auch wenn Du als deutscher Staatsbürger im Ausland lebst, bist Du eventuell wahlberechtigt.

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Wahlberechtigt bist Du, wenn Du in den letzten 25 Jahren und nach Deinem 14. Geburtstag mindestens drei Monate ununterbrochen in Deutschland gewohnt hast.

Wahlberechtigt kannst Du als Deutscher im Ausland außerdem sein, wenn Du aus anderen Gründen mit den politischen Verhältnissen in Deutschland „persönlich und unmittelbar“ vertraut bist. Wann das der Falls sein kann, erfährst Du hier: Beispiele (PDF, bundeswahlleiter.de)

Wenn Du derzeit nicht in Deutschland gemeldet bist, stehst Du allerdings nicht im Wählerverzeichnis. Die Wahlbehörde weiß also nicht, dass es Dich gibt und Du wählen willst. Du musst Dich deshalb in das Wählerverzeichnis eintragen lassen. Dafür musst Du einen Antrag bei der für Dich zuständigen Gemeinde stellen. Das ist die Gemeinde, bei der Du zuletzt gemeldet warst. Den Antrag und eine Erklärung, wie das geht, findest Du beim Bundeswahlleiter: Deutsche im Ausland (bundeswahlleiter.de).

Ok! Wie geht es weiter, wenn ich eingetragen bin?
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Wenn Du kein deutscher Staatsbürger bist, darfst Du nicht den Bundestag wählen. Das steht so im Grundgesetz, der deutschen Verfassung.

Nur manche Ausländer haben bei bestimmten Wahlen in Deutschland das Recht zu wählen. Zum Beispiel dürfen Staatsangehörige eines anderen EU-Staates in Deutschland an Kommunalwahlen teilnehmen. Angehörige von Staaten außerhalb der EU dürfen in Deutschland grundsätzlich nicht wählen. Warum das so ist und wie das andere Staaten regeln, erfährst Du z. B. hier: Wahlrecht für Drittstaatsangehörige (bpb.de).

Schade! Wie geht’s weiter, wenn ich wahlberechtigt wäre?

Sehr gut! Dann darfst Du wählen.

Als nächstes erhältst Du von Deiner Gemeinde eine Wahlbenachrichtigung per Post. Die wird etwa vier bis sechs Wochen vor der Wahl an Dich persönlich versendet.

Illustration Wahlbenachrichtigung
Wahlbenachrichtigung

Darin steht, wann die Wahl ist und wo Du wählen kannst (Dein Wahllokal). Wie eine Wahlbenachrichtigung aussieht, siehst Du im Bild.

Die Wahlbenachrichtigung solltest Du spätestens bis zum 3. September (drei Wochen vor der Wahl) erhalten haben.

PS: Du kannst auch schon wählen, bevor Du eine Wahlbenachrichtigung erhalten hast. Dafür musst Du persönlich zu Deinem Wahlamt gehen.

Ich habe die Wahlbenachrichtigung erhalten. Wie geht’s weiter? Bislang war nichts im Briefkasten. Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

Wenn Du drei Wochen vor der Wahl noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten hast, kann es sein, dass Du nicht im Wählerverzeichnis stehst.

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In das Wählerverzeichnis werden alle Menschen eingetragen, die am 13. August an ihrem Wohnort gemeldet und wahlberechtigt sind. Wenn Du nicht im Wählerverzeichnis stehst, erhältst Du auch keine Wahlbenachrichtigung. Das kann folgende Gründe haben:

  • Du bist nicht wahlberechtigt.
  • Du bist an Deinem Wohnort nicht gemeldet.
  • Du bist kürzlich umgezogen.
  • Das Wählerverzeichnis ist fehlerhaft.

Wenn Du umgezogen bist oder ein Fehler vorliegt, solltest Du Dich schnell bei Deiner Wahlbehörde melden. Dort kannst Du Dich noch bis zum 8. September in das Wählerverzeichnis eintragen lassen. Wie das geht und was Du besonders bei Umzügen beachten musst, kannst Du hier nachlesen: Wählerverzeichnis und Umzug (bundeswahlleiter.de).

Ok! Ich bin eingetragen. Wie geht’s weiter?

Der Wahltag ist der 24. September 2017.

Kalenderblatt 24. September (Sonntag)

Traditionell ist der Wahltag ein Sonntag - damit möglichst viele Menschen wählen gehen können. In der Regel kannst Du nur an Deinem Wohnort wählen. Du hast da doch hoffentlich noch nichts vor?

Kein Problem, da bin ich zu Hause. Schade! Da bin ich unterwegs oder habe keine Zeit. Ich will so oder so per Briefwahl wählen.

Die Wahllokale öffnen am Wahltag um 8 Uhr und schließen um 18 Uhr. In dieser Zeit kannst Du dort Deine Stimmen abgeben.

Illustration Wahlbenachrichtigung und Personalausweis
Wahlbenachrichtigung und Personalausweis

Du kannst nur in dem Wahllokal wählen, das für Dich an Deinem Wohnort eingerichtet wurde. Die Adresse Deines Wahllokales findest Du auf der Wahlbenachrichtigung.

Wenn Du wählen gehst, vergiss Deinen Personalausweis nicht. Gut ist es auch, die Wahlbenachrichtigung dabei zu haben. Dann geht es im Wahllokal schneller.

Habe ich beides dabei! Ich finde meinen Personalausweis / die Wahlbenachrichtigung nicht. Was mache ich jetzt? Ist mein Wahllokal eigentlich barrierefrei?

Ob Dein Wahllokal barrierefrei, also z.B. mit einem Rollstuhl oder einer Gehhilfe erreichbar ist, steht auf Deiner Wahlbenachrichtigung.

Rollstuhlfahrer auf dem Weg zum Wahllokal

Falls Dein Wahllokal nicht barrierefrei ist, kannst Du in einem anderen, barrierefreien Wahllokal oder per Briefwahl wählen. In beiden Fällen benötigst Du einen Wahlschein. Wie Du einen Wahlschein beantragen kannst, steht auf Deiner Wahlbenachrichtigung.

Ich wähle per Wahlschein im Wahllokal. Ich will per Briefwahl wählen.

Keine Panik! Wenn Du die Wahlbenachrichtigung nicht mehr hast, kannst Du trotzdem wählen, wenn Du Dich ausweisen kannst. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer suchen Dich dann im Wählerverzeichnis. Stehst Du darin, darfst Du wählen.

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Hast Du Deinen Personalausweis vergessen, kannst Du Dich im Wahllokal auch mit einem anderen amtlichen Dokument mit Bild ausweisen, z. B.:

  • Deinem Reisepass
  • Deinem Führerschein
  • Deinem Behindertenausweis

Schwieriger wird es, wenn Du Dich überhaupt nicht ausweisen kannst. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer müssen in jedem Fall Deine Identität feststellen können.

Ok. Wie geht’s weiter?

Wenn Du am Wahltag nicht in Dein Wahllokal kommen kannst, kannst Du auch schon vor dem 24. September Deine Stimme abgeben: per Briefwahl.

Illustration Wahlscheinantrag
Wahlscheinantrag

Dafür musst Du einen Wahlschein beantragen. Der Antrag steht auf der Rückseite Deiner Wahlbenachrichtigung. Den musst Du ausfüllen und per Post an die angegebene Adresse schicken. Er muss spätestens bis zum 22. September um 18 Uhr bei Deinem Wahlamt eingegangen sein. Wie die Antrag aussehen kann, siehst du im Bild.

Du kannst den Antrag auch schon schriftlich (z. B. per E-Mail) oder persönlich bei deiner Gemeinde (aber nicht telefonisch!) stellen, bevor Du Deine Wahlbenachrichtigung bekommen hast. In vielen Gemeinden kannst Du den Antrag auch im Internet stellen.

Du bekommst die Wahlunterlagen samt Stimmzettel frühestens sechs Wochen vor der Wahl zugeschickt. Und zwar an die Adresse, die Du angegeben hast. Das kann auch Dein Urlaubsort im In- oder Ausland sein.

Was Du bei Briefwahl sonst noch beachten musst, kannst Du hier nachlesen: Briefwahl (bundeswahlleiter.de).

Ich habe die Wahlunterlagen erhalten. Und jetzt? Bislang habe ich keine Wahlunterlagen bekommen.
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Wenn Du die Briefwahlunterlagen rechtzeitig beantragt und ein paar Tage vor der Wahl noch nicht bekommen hast, solltest Du bei Deinem Wahlamt unbedingt nachfragen.

Wenn Du dem Wahlamt versichern kannst, dass Du den beantragten Wahlschein nicht erhalten hast, kannst Du einen neuen bekommen – allerdings nur bis zum Tag vor der Wahl, 12 Uhr.

Ok. Wie geht’s weiter?

Im Wahllokal meldest Du Dich bei den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. Sie stellen den korrekten Ablauf der Wahl im Wahllokal sicher.

Menschen im Wahllokal

Wenn Du ins Wahllokal kommst, erhältst Du einen Stimmzettel. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer können zuvor verlangen, dass Du Deine Wahlbenachrichtigung vorzeigst.

Den Stimmzettel musst Du nun alleine in einer der Wahlkabinen ausfüllen. Denn Wahlen in Deutschland sind geheim. Wen Du wählst, geht niemanden etwas an. Das heißt auch: In der Wahlkabine darfst Du weder fotografieren noch filmen!

PS: Bei Landtags- und Kommunalwahlen kann der Ablauf im Wahllokal anders sein. Das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Ok. Los geht’s! Ich benötige Hilfe beim Wählen. (Barrierefreiheit)

Wenn Du den Wahlbrief noch nicht abgeschickt hast, kannst Du auch am Wahltag in einem Wahllokal Deines Wahlkreises wählen gehen.

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Die Wahllokale öffnen am Wahltag um 8 Uhr und schließen um 18 Uhr. In dieser Zeit kannst Du dort Deine Stimmen abgeben. Nimm dazu Deinen gültigen Personalausweis sowie die Briefwahlunterlagen mit.

Nach Übergabe des Wahlscheins bekommst Du von den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern einen neuen Stimmzettel. Der Stimmzettel aus Deinen Briefwahlunterlagen wird vor Ort vernichtet.

Den neuen Stimmzettel füllst Du nun alleine in einer der Wahlkabinen aus. Denn Wahlen in Deutschland sind geheim. Wen Du wählst, geht niemanden etwas an. Das heißt auch: In der Wahlkabine darfst Du weder fotografieren noch filmen!

Ok. Los geht’s!

Für Menschen mit besonderen Einschränkungen gibt es Unterstützung beim Wählen.

Illustration Stimmzettelschablone
Stimmzettelschablone

Menschen, die blind oder sehbehindert sind, können eine Stimmzettelschablone beantragen. Die gibt es bei den Landesvereinen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes.

Auch Menschen, die nicht oder nicht ausreichend lesen können oder körperlich nicht in der Lage sind, den Stimmzettel auszufüllen, können sich bei der Stimmabgabe in der Wahlkabine helfen lassen.

Informiere die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in Deinem Wahllokal, wenn Du Hilfe beim Wählen brauchst. Das gehört zu ihren Aufgaben.

Wichtig ist: Welche Hilfe Du benötigst, wer Dir hilft (z. B. eine Assistenz, ein Betreuer oder ein Wahlhelfer/ eine Wahlhelferin), aber vor allem, wen Du wählst, entscheidest Du selbst. Wer Dir hilft, darf nicht darüber sprechen, wem Du Deine Stimme gegeben hast.

Mehr Informationen zum barrierefreien Wählen bekommst Du hier: Barrierefreies Wählen (bundeswahlleiter.de).

Ok. Wie geht es im Wahllokal weiter?

Auf Deinem Stimmzettel hast Du zwei Stimmen zu vergeben: die Erststimme und die Zweitstimme.

Wie ein Stimmzettel aussieht, siehst Du im Bild.

Illustration Stimmzettel
Stimmzettel

Mit der Erststimme wählst Du eine Kandidatin oder einen Kandidaten, die oder der für Deinen Wahlkreis in den Bundestag einziehen soll. Die Erststimme vergibst Du in der linken Spalte Deines Stimmzettels.

Mit der Zweitstimme wählst Du eine Liste mit mehreren Kandidatinnen und Kandidaten einer Partei, die für Dein Bundesland in den Bundestag einziehen sollen. Die Zweitstimme vergibst Du in der rechten Spalte Deines Stimmzettels.

Wie Erst- und Zweitstimme funktionieren, erklären wir Dir hier: Erklärfilm zu Erst- und Zweitstimme (bpb.de).

Wichtig ist: Du darfst pro Spalte (links die Erststimme, rechts die Zweitstimme) auf dem Stimmzettel nur ein Kreuz machen. Deine Wahlentscheidung muss auf dem Stimmzettel zweifelsfrei erkennbar sein:

Illustration ungültiger Stimmzettel
Ungültiger Stimmzettel

Die Kreuze müssen eindeutig in den dafür vorgesehenen Kreis gesetzt werden. Kreuzt Du gar keine oder jeweils mehr als eine Kandidatin oder einen Kandidaten und eine Partei an, schreibst oder malst auf den Stimmzettel oder setzt Deine Kreuze sehr unsauber, wird Dein Stimmzettel ungültig. Deine Stimmen werden dann nicht gezählt. Wenn Du insgesamt nur ein Kreuz setzt, also nur eine Erststimme oder nur eine Zweitstimme abgibst, wird Diese Stimme aber gezählt.

Für den Fall, dass Du Deinen Stimmzettel aus Versehen ungültig gemacht hast oder Dich „verwählt“ hast, kannst Du bei den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern einen neuen Stimmzettel bekommen. Der alte muss dann vernichtet werden. Nun musst Du nur noch ankreuzen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Dich über die zur Wahl stehenden Personen und Parteien zu informieren.

Welche Parteien in Deinem Wahlkreis und bundesweit antreten, erfährst Du z. B. hier: Wahlbewerberinnen und Wahlbewerber (bundeswahlleiter.de) oder hier: Wer steht zur Wahl? (bpb.de).

Welche Positionen die Parteien vertreten, kannst Du in den jeweiligen Wahlprogrammen der Parteien nachlesen. Diese veröffentlichen die Parteien in der Regel auf ihren Internetseiten. Häufig berichten auch lokale Medien über die an Deinem Wohnort zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten.

Eine andere Möglichkeit, unterschiedliche Positionen der Parteien kennenzulernen und mit Deinen eigenen zu vergleichen, ist der Wahl-O-Mat.

Illustration Wahl-O-Mat auf Laptop

Deine Stimmen sind wertvoll! Du solltest Dir deshalb vorher gut überlegen, wen Du wählen willst.

Die Möglichkeit, mit „Stimmenthaltung“ auf dem Stimmzettel abzustimmen, gibt es in Deutschland nicht.

Illustration Karten mit Aufschrift „Ja“ und „Nein“

Du kannst Dich Deiner Stimme enthalten, indem Du entweder nicht an der Wahl teilnimmst oder Deinen Stimmzettel ungültig machst, z. B. indem Du keine Stimmen vergibst.

Gehst Du nicht zur Wahl, wirst Du bei der Wahlbeteiligung nicht erfasst. Gibst Du einen ungültigen Stimmzettel ab, zählt das dagegen als Wahlbeteiligung.

Wenn Du Deine Stimmen abgegeben hast, musst Du den Stimmzettel falten. Und zwar so, dass niemand sieht, wen Du gewählt hast.

Illustration Stimmabgabe an Wahlurne

Mit dem gefalteten Stimmzettel gehst Du zur Wahlurne. Bevor Du den Stimmzettel einwerfen darfst, suchen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Wählerverzeichnis nach Deinem Namen. Wenn sie Dich darin gefunden haben, darfst Du den Stimmzettel in die Wahlurne werfen.

PS: Bei Landtags- und Kommunalwahlen kann der Ablauf im Wahllokal anders sein. Das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Erledigt! Ich stehe nicht im Wählerverzeichnis. Was mache ich jetzt?
Illustration Fragezeichen

Dass Du nicht im Wählerverzeichnis stehst, kann mehrere Gründe haben:

  • Du bist im falschen Wahllokal.
  • Es gibt einen Fehler im Wählerverzeichnis.
  • Du bist nicht wahlberechtigt.

In den ersten beiden Fällen werden dir die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer des Wahllokals weiterhelfen. Sprich sie einfach an. Wenn sie die Probleme vor Ort klären können, darfst Du Deine Stimme abgeben. Andernfalls wird Dein Stimmzettel vernichtet. Eventuell musst Du auch ein anderes Wahllokal aufsuchen.

Glück gehabt. Ich darf meine Stimme abgeben.

Wenn Du Deine Stimmen abgegeben hast, steckst Du den Stimmzettel in den beigelegten blauen Umschlag und verschließt ihn.

Verlauf Stimmabgabe (animiert)

Auf dem Wahlschein musst Du zudem die „Versicherung an Eides statt zur Briefwahl“ mit Ort, Datum und Unterschrift versehen. Den Wahlschein steckst Du dann zusammen mit dem verschlossenen blauen Stimmzettelumschlag in den roten Wahlbriefumschlag.

Den roten Wahlbriefumschlag verschließt Du ebenfalls und schickst ihn per Post an die angegebene Adresse oder bringst ihn selbst bei Deinem Wahlamt vorbei. Der Wahlbrief muss dort bis 18 Uhr am Wahltag eingegangen sein.

Ich habe den Wahlbrief abgeschickt. Ich will doch im Wahllokal wählen. Geht das noch? Ich habe vergessen, den Wahlbrief rechtzeitig zurückzuschicken.

Herzlichen Glückwunsch! Du hast gewählt.

Illustration Stimmauszählung

Ab 18 Uhr am Wahltag kannst Du die ersten Prognosen und Hochrechnungen verfolgen. Die werden von verschiedenen Wahlforschungsinstituten veröffentlicht. Das vorläufige Ergebnis der Auszählungen gibt es dann meistens in der Nacht zum Montag.

Wenn Du wissen willst, wie die Auszählung der Stimmen abläuft, kannst Du ab 18 Uhr in Deinem Wahllokal vorbeischauen. Die Auszählung ist öffentlich.

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

Nochmal spielen Wer hat die Wahlhilfe gemacht? Ich will mehr zur Bundestagswahl erfahren. (bpb.de)

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Die Wahlhilfe ist ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Bonn 2017. Impressum auf bpb.de

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Mit freundlicher Unterstützung des Bundeswahlleiters.

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